Bahnstreik 2011: GDL streikt erneut am 04.03.11. Neues Chaos wird es morgen früh im Bahnverkehr geben denn die GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer) hat einen erneuten Streik angekündigt. Die Arbeitsniederlegung wird laut ersten Informationen von 08:30 Uhr bis 11:30 Uhr erfolgen.

Der neue Streik ist die direkte und vor allem konsequente Antwort auf das Angebot der Arbeitgeber, dass laut der GDL deutlich unter dem liegt, was die Lokführer bereits haben. Der erneute Warnstreik ist bereits schon der dritte Bahnstreik 2011, der erneut für viele Zugausfälle und Verspätungen sorgen wird.

Wie bereits in früheren Meldungen schon angekündigt kann es nun zu einem unbefristeten Streik kommen, die entsprechende Urabstimmung soll am 07. März ausgezählt werden.

Bahnreisende, können sie über die Auswirkungen des Bahnstreiks individuell bei derInfo-Hotline der Bahn unter: 08000/99 66 33 informieren, inwieweit die eigene Reise / Strecke von dem Streik der GDL betroffen ist.

9 Kommentare

Anonym hat gesagt… @ 3. März 2011 um 22:06

Freitag letzte Woche hatten am Bahnhof Hannover Reisende Verständnis für Streiks an sich, aber keiner für die Lahmlegung auf 3 Stunden. Der Herr der GDL flüchtete ohne Beantwortung von 2 simplen Fragen ohne beschimpft worden zu sein. Das zeigt die arrogante Haltung der GDL, die sich um Kundenbelange doch nicht kümmert außer sich selbst. Das ist kein Streik das ist Erpressung gegenüber DB auf Kosten der Kunden. Wo bleibt hier Spielraum für sachliche Verhandlungen.
Wäre schön wenn alle Fahrgäste mal streiken würden, dann könnten die Lokführer zu Hause bleiben. Wissen die Herren bei der GDL was der kleine Mann der die Bahn nutzt eigentlich verdient. Und wenn man Streiks etwa Abends um 9 ankündigt (ungenau) , wie soll sich ein Reisender darauf vorbereiten und ich sitze unter normalen Bedingungen 8 Stunden im Zug - eine Strecke.
Diese Über-Demokratie ist einfach nur noch traurig ...
TH

Anonym hat gesagt… @ 3. März 2011 um 22:36

Ich habe kein Verständnis für diesen Streik. Die GDL handelt unverantwortlich.

Anonym hat gesagt… @ 4. März 2011 um 02:52

Vermutlich werden Studenten die Aktionen unterstützen..
http://railway-association.de.vu/

Anonym hat gesagt… @ 4. März 2011 um 05:50

Ich hab von den Lokführern so langsam wirklich genug!!!!!!
Mein Arbeitgeber auch. Ich bin kaum bei der Arbeit dann muß ich wieder gehen. Bin mit dem Bus 1 Stunde länger unterwegs und mein Kind steht vor der Schule wenn ich nicht komme!!!!!

Anonym hat gesagt… @ 4. März 2011 um 07:09

Wenn es zum unbefristeten Streik kommen sollte, steht mein Job auf dem Spiel !!!
Bin eigendlich kein Kandidat dafür, aber so eine Gelegenheit kommt für Arbeitgeber nicht alle Tage.
Schön wenn man nach 13 Jahren unverschuldet auf soetwas gefasst sein darf und mal ehrlich, ich kann meinen Arbeitgeber sogar verstehen ... !!!

Sollte es zum Äußersten kommen, werde ich eine Schadensersatzklage durch meinen Anwalt prüfen lassen - wenn nicht in Deutschland, so halt vor einem EU-Gericht !!!

M.uf.G. gez. OGNI

Anonym hat gesagt… @ 4. März 2011 um 07:14

Ich habe langsam auch kein Verständnis mehr für diese Streiks. Wie schon erwähnt, gebe es die Pendler nicht....Wir Pendler werden zu dem am schlechtesten behandelt, denn eine Monatskarte ist nicht gerade die preiswerteste Variante!!! Der GDL sind die Lokführer sowieso egal, die denken nur an ihre Presse. Die Bahn wird damit nicht bestraft - nein wir die Pendler!!!! Darüber sollte man mal nachdenken! Wieviel Geringverdiener sind auf die Bahn angewiesen und könnten ihren Job verlieren, weil sie nicht rechtzeitig da sind!! Unseren Arbeitgebern ist es egal wie wir hierher kommen, da zählt das wir kommen und für unseren Lohn auch arbeiten. Aber die GDL ist ja fein raus, die verdienen ihre Kohle egal auf wem seinen Rücken das ausgetragen wird. Langsam reichts. Wie wäre es denn wenn jeder GDL die Pendler zur Arbeit fährt, dann macht der Streik mal Sinn, denn das verursacht der Bahn kosten, wenn keine Tickets mehr verkauft werden!!

Anonym hat gesagt… @ 4. März 2011 um 07:36

Langsam reicht es... das Verhalten der GDL ist egoistisch. Wahrscheinlich wird der Bahnkunde auch noch hinterrücks ausgelacht. Mein Arbeitgeber ist sehr verärgert, weil ich mich während des Streiks nicht an meine Arbeitszeit halten. Meinen Urlaub möchte auch nicht dafür opfern. Auch mit Bussen und Straßenbahn ist es schwierig es hinzubekommen, pünktlich am Arbeitsplatz zu sein. Sollte mich mein Chef entlassen, werde ich mich bei der GDL
bewerben, die haben sicherlich großes Verständnis dafür, sollte man aufgrund eines Streiks nicht pünktlich zur Arbeit erscheinen.

Anonym hat gesagt… @ 6. März 2011 um 17:44

Vielleicht hilft nur ein lahmlegen der Pressestelle der GDL. Die Telefonleitungen mit Anrufen bombadieren. Dort sitzen nach meinen Erfahrungen viele arrogante Mitarbeiter, und die lachen einen aus, und freuen sich, dass man nicht zur Arbeit kommt...

DIESE GDL Erpresser sollte man an eine Wand stellen, und mit einem Rohrstock alte Maßnahmen wieder aufgreifen

Manfred hat gesagt… @ 6. März 2011 um 22:43

Ich bin im vierten Jahrzehnt schon Lokführer und wurde früher immer schon von Fahrgästen beschimpft als; diese Beamten soll man zum Mond schicken und die Bahn endlich privatisieren. Nun ist es soweit und die lieben Fahrgäste haben ihre privaten Bahnen mit allen Vor und Nachteilen und nun ist es auch nicht recht. Schimpft doch nicht immer auf den Kleinen, der für euch da ist sondern eher auf die Herren die permanent da sparen wo sie es können weil der Lokführer einen so wunderbar gläsernen Dienstplan hat. Wer von den leidenden Fahrgästen muss sich denn schon abmelden um einmal zur Toilette zu gehen? Wer wird denn schon so permanent überwacht und darf sich einfach keine Fehler leisten? Wer schiebt denn 13 Stunden "Einzelhaft" und steht dem fragenden Fahrgast gegenüber für die Fehler der Bahn? Wer kämpft sich durch Vorschriften die juristisch nicht zweifelsfrei sind und dem Lokführer immer die Schuld geben? Nein, ich darf nicht streiken aber wer nicht fährt macht auch keine Fehler! Die private Bahn spart am falschen Ende nur weil der Dienstplan eines Lokführers es jedem Buchhalter so leicht macht.

M.G.

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